Bartfledermaus

Fledermauspflegestation

In der Schweiz gibt es rund 30 Fledermaus-Arten. Sie ernähren sich von Insekten und bewohnen teilweise auch Gärten und Häuser. Ein naturnaher Garten und sparsame Beleuchtung hilft den Tieren. Alle Fledermäuse der Schweiz sind bundesrechtlich geschützt, viele Arten sind bedroht.

Ein Mitglied des NaturNetz Seegemeinden führt als Fledermausschutz-Fachperson eine Notpflegestation für verletzte oder "gestrandete" Fledermäuse. Du kannst dich im Zusammenhang mit Fragen, Vorträgen oder Notfällen immer an sie wenden. 

Fledermaus gefunden, was tun?

Fledermäuse sind Wildtiere und können sich meist selber helfen. Es gibt aber manchmal "Notfallsituationen":

  • Verirrte Fledermaus in einem Zimmer (Mai bis September): Fenster öffnen, Licht löschen, Türen schliessen damit sie herausfliegen kann.
  • Passiert dies im Winter: Fenster schliessen, warten bis sich die Fledermaus hinhängt. Danach ergreift man sie mit Handschuhen und setzt sie in eine Schachtel.
  • Fledermaus liegt am Boden: mit Handschuhen ergreifen und in eine Schachtel legen
  • Kontaktieren Sie bitte die Pflegestation 079 593 03 32
  • Findet man eine Fledermaus beim Abtragen einer Holzbeige, das Tier mit Handschuhen vorsichtig wieder in eine Spalte zwischen die verbleibenden Holzstücke setzen. 

Weitere Infos auf luzern.fledermaus.info und fledermausschutz.ch oder über die verantwortliche Fachperson des Vereins "NaturNetz Seegemeinden" (Renata Röösli Heini 079 593 03 32)